Heilpflanzen-Kurzportrait

Hauswurz: Die „kleine Aloe vera“

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Bild: © G. Flick

Hauswurz ist eine alte Heil-, Zauber- und Zierpflanze. Bei den Römern und den Germanen war der Glaube verbreitet, dass diese Pflanze ein Haus vor Blitzschlag schützen könne. Jupiter und Donar galten als Götter, die den Blitz unter ihrer Kontrolle hatten, und Hauswurz sollte Blitzeinschlag und Brand fernhalten. Man nimmt an, dass Dächer, die mit Hauswurz bepflanzt waren, mehr Feuchtigkeit speicherten und deshalb nicht so leicht entflammten. Der Glaube daran war so stark, dass auch Karl der Große diese Pflanze in seiner „Capitulare de villis“ erwähnte: „et ille hortulanus habeat super domum suam Jovis barbam“ („und jeder Gärtner soll auf seinem Dach ‚Jupiterbart‘ haben“).Tatsächlich wird Hauswurz oft ähnlich wie Aloe vera eingesetzt. Bei kleineren Wunden, Verbrennungen, Entzündungen, Hühneraugen, Warzen, Insektenstichen bis hin zu Gürtelrose ist Hauswurz wirksam einsetzbar.

Ausführliche Infos zu Heilwirkung, Inhaltsstoffen und vieles mehr und um Hauswurz finden sich in unserem Heilpflanzen-Lexikon

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