Ginseng kann bei ADHS helfen!

Bild: © djama / Fotolia

Als Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) gilt eine vor allem bei Kindern auftretende Verhaltensstörung, die mit Konzentrationsstörungen, motorischer Hyperaktivität und gesteigerter Erregbarkeit einhergeht. Die motorische Hyperaktivität ist allerdings als fakultatives Symptom anzusehen, da es eine Ausprägung ohne Hyperaktivität (Träumer) wahrscheinlich ebenso häufig gibt.

Grundsätzlich muss man sagen, dass die Diagnose ADHS zu überdenken ist, denn es ist normal, dass Kinder so einige stürmische Phasen durchleben. Wachsen, Lernen, ein Immunsystem aufbauen, Input und Geschwindigkeit der heutigen Zeit verarbeiten – mit all dem muss ein Kinderkörper erst mal klar kommen. Dazu kommt, dass Kinder in der heutigen Zeit von den Erwachsenen nicht immer klare Normen vermittelt bekommen und die Erwachsenen teilweise mit ihrem eigenen Leben überfordert sind.

Doch egal was man von der Diagnose ADHS hält, es ist Fakt, dass viele Betroffene den Wirkstoff Methylphenidat (Handelsname: Ritalin) verschrieben bekommen. Allein im Jahr 2016 wurden in Deutschland insgesamt 51 Millionen Tagesdosen Methylphenidat von Ärzten verordnet! Das Problem daran ist, dass Ritalin seit langem als Einstiegsdroge mit hirnschädigender Wirkung gilt. Hier nur eine kleine Auswahl an Pressemeldungen:

Zum Glück gibt es wirksame Alternativen, wenn Kinder zappelig und unkonzentriert sind.

Ein doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie aus dem Jahr 2014 untersuchte die Auswirkungen von Ginseng-Extrakts auf das Verhalten von Kindern mit Symptomen von ADHS. Es zeigte sich, dass die Gabe von 2 x tgl. 1 g Rotem Ginseng die Produktion von Nebennieren-Corticosteroiden, Cortisol und Dehydroepiandrosteron (DHEA) reduzieren kann und somit für die Behandlung von ADHS geeignet ist! [1]

An der Studie nahmen Kindern im Alter von 6-15 Jahren teil, die die Einschlusskriterien erfüllten und ADHS-Symptome aufwiesen. Man teilte 33 Kinder in eine Ginseng-Gruppe und 37 Kinder in eine Kontrollgruppe ein. Die Ginseng-Gruppe erhielt zweimal täglich 1 g Roten-Ginseng-Extrakt. Die Kontrollgruppe erhielt zweimal täglich einen Beutel Placebo.

Zu Beginn und am Ende der achtwöchige Studie wurden Date erhoben. Dafür nutzte man das in der Psychiatrie als Klassifikationssystem eingesetzte „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ (DSM; englisch für „diagnostischer und statistischer Leitfaden psychischer Störungen“).

Nach 8 Wochen Einnahme zeigte die Ginseng-Gruppe signifikant geringere Unaufmerksamkeits- / Hyperaktivitätswerte im Vergleich zur Kontrollgruppe. In keiner der beiden Gruppen konnten unerwünschte Nebenwirkungen verzeichnet werden.

Die Ergebnisse sprechen für sich! Statt Ritalin zu nehmen und damit schwerwiegende Folgen für die seelische und körperliche Entwicklung des Kindes in Kauf zu nehmen, lohnt der Versuch zweimal täglich 1 g Roten-Ginseng-Extrakt einzunehmen. 

[1] Ko HJ, Kim I, Kim JB, Moon Y, Whang MC, Lee KM, Jung SP: Effects of Korean red ginseng extract on behavior in children with symptoms of inattention and hyperactivity/impulsivity: a double-blind randomized placebo-controlled trial.; J Child Adolesc Psychopharmacol. 2014 Nov;24(9):501-8. doi: 10.1089/cap.2014.0013. Epub 2014 Nov 4.

Weitere Quellen:

  • http://flexikon.doccheck.com/de/Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/375281/umfrage/adhs-anzahl-der-verordnungen-ausgewaehlter-psychostimulanzien/

 

Anja Alijah Flick (Heilpraktikerin)

Atlaspraxis Flick – Blankeneser Landstr. 19 – 22587 Hamburg – Tel. 040 866488780

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