Heilpflanzen-Kurzportrait

Sternanis: Das Anti-Grippe-Gewürz

Anise isolated on white background
Bild: © NataliTerr / Fotolia

Die getrockneten Früchte des bis zu 6 m hohen, immergrünen Sternanisbaumes kommen ursprünglich aus China und gehören zur Familie der Magnoliengewächse. In der traditionellen fernöstlichen Medizin werden die Früchte des Sternanis seit mehr als 3000 Jahren erfolgreich gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. In Europa kennt man Sternanis eher als Weihnachtsgewürz für Glühwein und Gebäck. Das Sternanis in der europäischen Heilkunde bisher keinen großen Stellenwert einnahm mag vor allem daran liegen, dass er erst spät, etwa ab Ende des 16. Jahrhunderts, als Handelsware verfügbar war. Es dauerte weitere 100 Jahre, bis das fernöstliche Gewürz im deutschsprachigen Raum bekannter war.

Doch gerade in der jüngeren Geschichte zeigt sich, wie interessant Sternanis bei näherer Betrachtung ist. Immerhin lieferte er den Ausgangsstoff für das Anti-Grippe-Mittel Tamiflu! Darüber hinaus ist er eines der wenigen Mittel zur Stärkung der Milz. Menschen die Angst vor Berührung haben oder die sich in Gegenwart anderer Menschen unwohl fühlen kann Sternanis auf seelischer Ebene helfen.

Wer jetzt den Sternanis als Heilpflanze für sich entdecken möchte, der findet alle wichtigen Infos in unserem VorsichtGesund-Heilpflanzenlexikon. Dort lockt auch ein leckeres Rezept für Sternanis-Chi-Kaffee”.

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