Basilikum: Die „königliche“ Heilpflanze

Basilikum begleitet die Wege des Menschen schon seit tausenden von Jahren. In Indien wurde es unter dem Sanskitnamen “Arjaka” bereits in der 1.400 Jahre alten “Sutra-sthana” genannt und als heilige Pflanze bei religiösen Zeremonien verwendet. Nachweislich haben auch die Pharaonen der ägyptischen Reiche Basilikum zu Kult-, Würz- und Heilzwecken eingesetzt. Der hohe Stellenwert der Pflanze wird bereits am Namen deutlich. Basilikum leitet sich vom griechischen “basilikos” (königlich) ab. Bei näherer Betrachtung kann Basilikum weit mehr, als vom Küchenkraut bekannt ist. Er wirkt antibakteriell, kann gegen Darmentzündungen, zur Herz-Kreislauf-Entspannung und zur Gedächtnisstärkung eingesetzt werden.

Weniger bekannt ist, dass Basilikum auch gegen Depressionen helfen kann. In Studien konnte aufgezeichnet werden, dass bei einigen Depressiven eine Infektion mit dem Bornavirus vorlag. Das Bornavirus, auch Borna Disease Virus (BDV), ist ein Virus, dass besonders bei Pferden vorkommen kann. Es kann aber auf den Menschen übergehen und die Nervenzellen im Gehirn, aber auch Blutzellen infizieren. Die befallenen Zellen werden in Ihrer Funktion beeinträchtigt, was zu verschiedenen, klinischen Symptomen führen kann. Unter anderem wurde eine Neigung zu Depressionen, Schläfrigkeit, Leistungsschwäche bis hin zu deutlichen, zentralnervösen Symptomen mit einer Enzephalitis nachgewiesen. Erste Studien legen den Verdacht nahe, dass die ätherischen Öle des Basilikum antiviral gegen das Bornavirus zu sein scheinen. Daher lohnt der Versucht bei Depressionen den täglichen Speiseplan mit Basilikumpesto zu bereichern.

Wer mehr über die Heilkraft des Basilikum erfahren möchte, der findet alle weiteren Informationen und Rezepte in unserem Heilpflanzen-Lexikon.

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