Heilpflanzen-Kurzportrait

Kornelkirsche: Die Darm-Heilerin

Kornelkirsche klein

Glaubt man dem griechischen Schriftsteller Pausanius dann wurde das Trojanische Pferd aus dem Holz von Kornelkirschen gebaut. Auch der legendäre Bogen des Odysseus soll aus Kornelkirschholz bestanden haben. In der Tat ist dieses Holz außergewöhnlich hart und zäh und wurde daher früher gern zur Herstellung von Waffen und Werkzeugen benutzt. Bei den antiken Völkern Vorderasiens und des Mittelmeerraumes war die Verwendung als Waffenholz so üblich, dass verschiedene Dichter des Altertums in ihren Metaphern nicht mehr von der Lanze sprachen, sondern von der Kornelkirsche, die der Krieger dem Feind entgegenschleuderte. Mit dem Holz der Kornelkirsche wurden Ausdauer und Kraft assoziiert.Aber auch die Heilkraft der Pflanze wurde gern genutzt. Im Vordergrund standen die überreifen Früchte, welche sehr viel Vitamin C und Oligomere Procyanidine ( OPC/ Vitamin P) enthalten. Man nutzte die rohen oder als Marmelade haltbar gemachten Früchte bei Entzündungen im Darm, bei Fieber und später auch bei Glutenunverträglichkeit. Hildegard von Bingen sagte zur Kornelkirsche: „Sie verletzt keinen Menschen, denn sie reinigt und stärkt den schwachen und auch gesunden Magen und fördert so die Gesundheit.“ Ein aus den Blättern oder der Rinde gefertiger Absud wird in der Volks- und Erfahrungsheilkunde gern bei Gicht gereicht.

Ausführliche Infos zu Heilwirkung, Inhaltsstoffen und vieles mehr und um die Kornelkirsche finden sich in unserem Heilpflanzen-Lexikon. Dort finden sich auch viele Rezepte, wie z.B. Blätter- oder Rindenabsud bei Gicht oder Kornellen-Ebereschen-Marmelade. 

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