Heilpflanzen-Kurzportrait

Breitwegerich: Der Leberschützer

Breit-Wegerich (Plantago major L.) - Ganze Pflanze auf weißem
Bild: © unpict / Fotolia

Breitwegerich ist eine typische Trittpflanze, dass heißt eine Pflanze, die mechanische Schädigung und starke Bodenverdichtung gut verträgt und daher auf Feldwegen, in Pflasterritzen, auf Fußballplätzen mit lehmigem Boden vorkommen. Eben überall da, wo Menschen ihre Wege gebahnt haben. Die Indianer Amerikas nannten Wegerich „Fußstapfen des weißen Mannes“.

Da er unsere Wege begleitet, ist es nicht verwunderlich, dass seine Heilwirkung dem Reisenden und Wanderer gute Dienste leistet. Mit seinem hohen Gehalt an Kieselsäure, Schleimstoffen, Gerbstoffen und Zink ist er ideal zur Wundversorgung. Genau wie Spitzwegerich enthält er das Iridoidglykosid Aucubin. Dieses wird in unserem Darm in den antibiotisch wirkenden Stoff Aucubigenin umgewandelt.

Die Erfahrungsheilkunde zeigt, dass Breitwegerich auch leberschützende Eigenschaften besitzt. Potentiell leberschädigende Noxen, wie Chemotherapeutika oder Medikamente werden durch Breitwegerich „entschärft“. Ärzte und Apotheker des letzten Jahrhunderts setzten Breitwegerich auch gegen Krebs ein. Studien konnten die Erfahrungswerte untermauern.

Wer mehr über die Heilkraft des Breitwegerich erfahren möchte, findet ausführliche Informationen in unserem Heilpflanzen-Lexikon. Dort finden sich auch Heilrezepte, wie man Breitwegerich bei Magen-Darm-Entzündung, Wunden oder gegen Bettnässen bei Kindern einsetzt.

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