Heilpflanzen-Kurzportrait

Labkraut: Der kleine Krebsvertreiber

Mit unglaublichem Wissen über die Natur und einer heute kaum vorstellbaren Beobachtungsgabe haben unsere Ahnen erkannt, dass Labkraut bestimmte Milcheiweiße gerinnen lässt. Daher begleitet das Labkraut die Wege des Menschen spätestens seit der prähistorischen Zeit, als man begann aus Milch Käse herzustellen. Der älteste Käse konnte auf ein Alter von über 4.000 Jahre datiert werden. Auch im Magen der Gletschermumie Ötzi fand man Nahrungsreste, die auf Käse schließen lassen. Sollte sich dies bestätigen, wäre dieser Käse sogar 5.000 Jahre alt.

Natürlich fand Labkraut auch in der Heilkunde seinen Einsatz. Es entfaltet seine Heilkraft vor allem im frischen Zustand. Wer gern Wildkräuter in seinen Alltag einbaut, kommt um Labkraut kaum herum. Es ist eine der wenigen Pflanzen, die entgiftend und kräftigend auf fast alle inneren Organe wirkt. Außerdem wurden mit frischem Labkraut-Saft sehr gute Erfolge bei Brustkrebs, Leukämie und Speiseröhrenkrebs erzielt.
Die wichtigsten Infos rund um Labkraut finden sich in unserem Heilpflanzenlexikon. Dort finden sich auch Rezepte, wie Labkraut zu Tee, Tinktur, Frischsaft und Creme verarbeitet werden kann.

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