Heilpflanzen-Kurzportrait

Birkenporling: Der Magen-Heiler

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Der Birkenporling wurde schon vor über 5.000 Jahren von den Menschen als Zauber- und Heilpilz verwendet. Sensationell war der der Fund eines Birkenporlings, welcher unter den Habseligkeiten der bekannten Gletschermumie Ötzi befand. Als dann auch noch ein namenhafter Mykologe LSD-ähnliche Stoffe (Indolalkaloide) in Ötzi´s Birkenporlingen fand, war die Sensation perfekt. Immerhin gehört auch das in den bekannten Magic Mushrooms enthaltene Psilocybin zu den Indoalkaloiden. Auch Serotonin, ein wichtiger Neurotransmitter, kann als ein einfaches Indolalkaloid betrachtet werden.
Wie Ötzi den Birkenporling eingesetzt hat ist leider nicht mehr nachzuvollziehen. Aus der Volks- und Erfahrungsheilkunde weiß um seine antibiotische und entzündungshemmende Wirkung. In Russland setzt man Birkenporlings-Tee bei Depressionen, Erschöpfung und Erkrankungen des Magens, wie z.B. Magenkrebs, Gastritis oder Magengeschwüren ein.

Wer sich näher mit der Heilkraft des Birkenporlings beschäftigen möchte, findet ausführliche Informationen in unserem Heilpflanzen-Lexikon.

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