Naturheilkunde

Heilrezept: Wacholderkur nach Kneipp

Wacholderbeeren
© Pixelot / Fotolia

Bei Rheuma, Gicht und Muskelschmerzen gibt es eine auf Kräuterpfarrer Kneipp zurückgehende Kur mit Wacholderbeeren. Diese enthalten ein ätherisches Öl, welches u.a. reizend auf das Nierenparenchym wirkt, die Nierendurchblutung anregt und die Harnmenge erhöht. Da Wacholderbeeren auch antidiabetisch, blutdrucksenkend, entkrampfend und sekretionsfördernd wirken werden sie neben der Behandlung von Rheuma und Gicht auch zur Blut- und Magenreinigung eingesetzt. Wer die Völlerei der vergangenen Wochen hinter sich lassen möchte, für den ist eine kleine Wacholderkur nach Kneipp perfekt geeignet.

Wacholderkur nach Kneipp

Anwendung:

  • Blutreinigung
  • Entwässerung
  • Gicht
  • Magenbeschwerden
  • Muskelschmerzen
  • Rheuma

Man kaut am ersten Tag 4 Wacholderbeeren, bis diese leicht süßlich schmecken und schluckt die Beeren dann herunter. Die täglich Einnahme der Beeren wird an den darauf folgenden neun Tagen um jeweils eine Beere gesteigert. Anschließend kehren Sie die Reihenfolge um, bis man wieder bei vier Beeren angelangt ist.

1. Tag: 4 Beeren7. Tag: 10 Beeren13. Tag: 8 Beeren
2. Tag: 5 Beeren8. Tag: 11 Beeren14. Tag: 7 Beeren
3. Tag: 6 Beeren9. Tag: 12 Beeren15. Tag: 6 Beeren
4. Tag: 7 Beeren10. Tag: 11 Beeren16. Tag: 5 Beeren
5. Tag: 8 Beeren11. Tag: 10 Beeren17. Tag: 4 Beeren
6. Tag: 9 Beeren12. Tag: 9 Beeren

Gegenanzeigen:

  • Schwangerschaft
  • Nierenerkrankungen
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