Heilpflanzen-Kurzportrait

Rizinus: Der Wunderbaum antiker Heiler

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Rizinus gehört zu den ältesten Heilpflanzen. Schon der griechische Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler Herodot schreibt von dieser Pflanze, die er als „Kiki“ bezeichnete. Seinen Quellen nach stammte die Pflanze aus Ägypten und wurde dort bereits um 1552 v. Chr. im ältesten erhaltenen medizinischen Text, dem Papyrus Eber, erwähnt. In der Tat fand man Samen des Rizinus als Beigabe in ägyptischen Gräbern. Offenbar fand Rizinusöl im Alltag des antiken Ägypten rege Verwendung als Bestandteil von Kosmetika und Haarwuchsmittel, sowie als Mittel gegen Verstopfung und zur Behandlung von Geschwüren und Krätze. Der griechische Arzt Dioskurides nutzte Rizinus auch gegen Ohrenschmerzen, Würmer, Wundnarben und Uterusleiden.
Erst ab dem 16. Jahrhundert gelangte das Wissen um die Heilwirkung des Rizinus auch nach Mitteleuropa. Dort fand er besonders als Abführ- und Wurmmittel seinen Einsatz. In der modernen Medizin wird er auch als Bestandteil von Augentropfen verwendet. Die Volks- und Erfahrungsheilkunde setzt Rizinusöl gern als Wickel bei Arthrose und Leberbeschwerden ein.

Wer die Heilkraft des Rizinus nutzen möchte, findet ausführliche Informationen in unserem Heilpflanzen-Lexikon. Dort finden sich auch das Rezept für Klassische Rizinuswickel oder die Anwendung von Rizinusöl bei Verstopfung.

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