Naturheilkunde

Heilrezept: Bärlauch-Tinktur

Florasole
Bild: © Schlierner / Fotolia

Jetzt ist genau die richtige Zeit, um aus Bärlauch eine heilkräftige Tinktur zu zaubern.

Das diese Pflanze namentlich dem Bären geweiht war zeigt, dass sie als besonders kräftigend und heilwirksam und mit dem ewigen Leben verbunden war. Denn: Sie verschwindet, genau wie der Bär (Winterschlaf), unter der Erde, um im Frühjahr „neu geboren“ zu werden. Man findet Reste dieses Glaubens auch heute noch in unserer Sprache wieder, z.B. im Wort „Gebären“.
Um nach der kargen Winterzeit wieder zu Kräften zu kommen und den Körper zu reinigen, bietet Bärlauch beste Voraussetzungen. Er enthält entgiftende Schwefelverbindungen und Vitamin C, wirkt nachweislich cholesterinsenkend, herzschützend, blutverdünnend und antioxidativ. Auch zur Ausleitung von Schwermetallen wird er in der Naturheilkunde gern genutzt. Daneben ist Bärlauch wegen seines hohen Cysteinsulfoxid-Gehaltes eines der besten Naturantibiotika!

Eine Tinktur aus dieser Pflanze lässt sich schnell und einfach herstellen:

Klassische Bärlauch-Tinktur
Zubereitung:
  1. Frische Bärlauchblätter zerkleinern
  2. In ein verschließbares Gefäß geben und
    im Verhältnis 1:5 mit 45%igem Alkohol
    auffüllen
  3. Ansatz 3 Wochen ziehen lassen (ab und an schütteln)
  4. Abseihen und die fertige Tinktur in
    dunkle Fläschchen abfüllen

Einnahme:
  • Bei Bedarf 3 x tgl. 20 Tropfen einnehmen
Anwendung bei:
  • Arteriosklerose [1] [4]
  • Ausleitungs- & Entgiftungsmittel [6]
  • Bluthochdruck*
  • Gärungsdyspepsien*
  • Magen-Darmstörungen*
  • Schwermetall-Ausleitung [6]
  • Verdauungsförderung*

[1], [4], [6] siehe Monografie Bärlauch

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