Heilrezept: Majoranöl gegen Muskelschmerzen

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Majoran ist nach der Petersilie, das am häufigsten in Deutschland angebaute Küchen-Würzkraut. Doch nicht nur dort leistet es mit seinem angenehmen Aroma gute Dienste. Auch als Heilpflanze ist Majoran beliebt, denn er wirkt beruhigend, entzündungshemmend, hormonell ausgleichend und nachweislich sogar gegen Krebs. Die in Majoran enthaltenen ätherischen Öle wirken zudem schmerzhemmend und entkrampfend, weshalb er schon seit Jahrhunderten gegen Rheuma und Muskelschmerzen e (mehr …)

Heilrezept: Tannennadel-Rheuma-Bad

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Tannenzapfen der Weißtanne
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Die Heilkraft von Bäumen wird schon seit Jahrtausende genutzt. Auch die Tanne wird bereits seit der Antike als Heilmittel genutzt. Hippokrates erwähnte das Harz der Tanne in seiner Materia Medica. In der mittelalterlichen Klostermedizin setzte Hildegard von Bingen Tannenharz als Heilmittel für die Behandlung von Wunden und zur Förderung der Durchblutung ein. Der berühmte Pfarrer Kneipp empfahl Tannentee bei kranken Lungen und als Sitzbad bei Blasenentzündungen. Neben dem Harz lassen sich aber auch Nadeln in der Heilkunde einsetzen. Ein Tannennadel-Bad kann bei Art (mehr …)

Heilrezept: Salomonsiegel-Tinktur

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Salomonsiegel ist eine wahrhaft mystische Pflanze, der stets stark magische Kräfte zugesprochen wurden. Viele Geschichten und Legenden ranken sich um sie. Bei Salomonsiegel soll es sich um die geheimnisvolle Springwurzel handeln, mit deren Hilfe man alle Schlösser und Türen öffnen kann. Bei den nordamerikanischen Ureinwohnern war die Pflanze Wolfsmedizin, welche spirituelle Unterstützung bei Veränderungen des Lebensweges bot. (mehr …)

Tinnitus: Magnesium hift

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Bei Tinnitus kann es sehr hilfreich sein, Magnesium einzunehmen!

Wenn wir Töne hören, treffen Schallwellen auf die kleinen Haarzellen im Innenohr. Diese schütten als Reaktion den Neurotransmitter Glutamat aus. Dadurch wird das Hörsignal von den Haarzellen des Innenohres an den Hörnerv weitergeleitet und im Gehirn zu verarbeitet.

Bei Tinnitus ist die ausgeschüttete Menge an Glutamat erhöht, wobei oft nicht das Hörsignal dafür verantwortlich ist, sondern innere Faktoren wie Dauerstress. Dauerstress führt zur vermehrten Ausschüttung des Stresshormons Kortisol, (mehr …)

Bewiesen: Zimtöl hilft gegen Borrelien

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Zecken sind kleine blutsaugende Plagegeister, die der Unterklasse der Milben angehören. Sie sind weltweit verbreitet und kommen eigentlich überall vor, wo sich potentielle „Opfer“ finden.
Das Problem bei Zecken ist, wie auch bei allen anderen blutsaugenden Parasiten, welche von Wirt zu Wirt wechseln, dass beim Saugvorgang Krankheitserreger übertragen werden können. Im Fall der Zecke ist (mehr …)

Heilrezept: Ringelblumen-Tinktur

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Die Ringelblume, auch Sonnenbraut genannt, ist eine der bekanntesten Heilpflanzen. Leicht zu ziehen, sehr genügsam, aber unschlagbar in ihrer Heilkraft sollte sie in keinem Kräutergarten fehlen. Wer Ringelblumenblüten kauft, erhält meist nur die orangefarbenen Zungenblüten. Diese enthalten aber nur 10% der Wirkstoffe. Erntet man Ringelblumen selbst und verarbeitet auch die harzigen Blütenböden, wird man mit 10-facher Heilkraft belohnt.
Was viele nicht wissen: Ringelblume wurde früher auch als „Herba Cancri“ (Krebs-Kraut) bezeichnet. Nun wurde früher vieles als Krebs bezeichnet, was keiner war, aber interessanterweise wirkt Ringelblume tatsächlich zytotoxisch auf verschiendene Typen von Tumorzellen, z.B. bei Brustkrebs [1], Darmkrebs [2] [1], Hautkrebs [2] [1], Leukämie [2] [1] und Nierenkrebs [1]. Die Wirkung geht zurück auf die in der Pflanze enthaltenen Triterpensaponine, welche die Phagozytose erhöhen. (mehr …)

Heilrezept: Nelkenwurz-Tinktur

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Nelkenwurz ist eine alte Heilpflanze, die bereits von Hildegard von Bingen gern eingesetzt wurde. Für sie war Nelkenwurz ein „Herba benedikta“ (gesegnetes Kraut). Der hohe Gerbstoffanteil und die nach Gewürznelken duftenden und schmeckenden ätherischen Verbindungen machen Nelkenwurz zu einem wirksamen Kräftigungsmittel. Nelkenwurz wirkt nachweislich antibakteriell [1], zusammenziehend (adstringierend) [2] und antioxidativ [3] und ist ein wunderbares Mittel, um Entzündungen an den Schleimhäuten oder Durchfallerkrankungen zu kurieren. Neueste Forschungen zeigten, dass die Pflanze sogar bei Morbus Parkinson oder einer Lewy-Körper-Demenz wirksam ist!!! (mehr …)

Heilrezept: Tausendgüldenkraut-Wein

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Ein kleiner Geheimtipp für die Kräuterhexen ist das rosa blühende Tausendgüldenkraut. Es weckt mit seiner Bitterkraft die Lebensgeister, bringt Ordnung in die Zellen und tonisiert auch den schlaffsten Bauch. Eine alte Volksweisheit sagt: „Bitter macht das Herz froh“. Wohl deshalb ist Tausendgüldenkraut fester Bestandteil von Lebenselexieren, Schwedenbitter und Theriak. Darüber hinaus wirkt Tausendgüldenkraut stark antioxidativ, leberschützend, entzündungshemmend und fiebersenkend.
Jetzt ist genau die richtige Zeit, um einen kleinen Vorrat Tausendgüldenkraut-Wein herzustellen. (mehr …)

Heilrezept: Mohnblüten-Sirup

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Klatschmohn begleitet die Wege des Menschen, seit dieser begann sesshaft zu werden und Getreide anzubauen. Den alten Ägyptern schien er wichtig genug, um als Grabbeigabe die Ewigkeit zu begleiten. Auch wenn für das alte Ägypten ein Nachweis zu Heilzwecken fehlt, wird Klatschmohn in anderen alten Quellen als Heilmittel gegen Husten und Heiserkeit erwähnt. Interessant ist der Umstand, dass Getreide bei vielen Menschen zu Verschleimung im Körper führt und vermehrter Husten dies zum Ausdruck bringen kann. Da Mohn oft in Getreidefelder wächst, scheint es, als ob Mutter Natur gleich ein „Gegengift“ mitliefert.
Hier ein Rezept für Mohnblüten-Sirup, der sehr gut bei Husten und Heiserkeit eingesetzt werden kann: (mehr …)