Heilrezept: Tausendgüldenkraut-Wein

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Ein kleiner Geheimtipp für die Kräuterhexen ist das rosa blühende Tausendgüldenkraut. Es weckt mit seiner Bitterkraft die Lebensgeister, bringt Ordnung in die Zellen und tonisiert auch den schlaffsten Bauch. Eine alte Volksweisheit sagt: „Bitter macht das Herz froh“. Wohl deshalb ist Tausendgüldenkraut fester Bestandteil von Lebenselexieren, Schwedenbitter und Theriak. Darüber hinaus wirkt Tausendgüldenkraut stark antioxidativ, leberschützend, entzündungshemmend und fiebersenkend.
Jetzt ist genau die richtige Zeit, um einen kleinen Vorrat Tausendgüldenkraut-Wein herzustellen. (mehr …)

Heilrezept: Mohnblüten-Sirup

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Klatschmohn begleitet die Wege des Menschen, seit dieser begann sesshaft zu werden und Getreide anzubauen. Den alten Ägyptern schien er wichtig genug, um als Grabbeigabe die Ewigkeit zu begleiten. Auch wenn für das alte Ägypten ein Nachweis zu Heilzwecken fehlt, wird Klatschmohn in anderen alten Quellen als Heilmittel gegen Husten und Heiserkeit erwähnt. Interessant ist der Umstand, dass Getreide bei vielen Menschen zu Verschleimung im Körper führt und vermehrter Husten dies zum Ausdruck bringen kann. Da Mohn oft in Getreidefelder wächst, scheint es, als ob Mutter Natur gleich ein „Gegengift“ mitliefert.
Hier ein Rezept für Mohnblüten-Sirup, der sehr gut bei Husten und Heiserkeit eingesetzt werden kann: (mehr …)

Effektive Wege, um die Lunge zu reinigen

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Mit jedem Atemzug atmen wir etwa einen halben Liter Luft ein und das etwa 20.000 Mal am Tag! Die Lungen sind lebenswichtig und Erkrankungen dieses Organs sind gefährlich. Dennoch gehören Erkrankungen der Atemwege zu den großen Volkskrankheiten in unserer Gesellschaft.
Kein Wunder, denn mit der Atemluft gelangen auch Umweltgifte, Allergene, Staub, Rauch und Mikroorganismen (mehr …)

Heilrezept: Schlehdornblüten-Öl

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Um den in ganz Europa beheimateten Schlehdorn ranken sich viele Mythen: Er soll das Wetter vorhersagen, vor Hexen schützen und als ihm unterstellt wurde seine dornigen Zweige für die Dornenkrone Jesu bereitgestellt zu haben, soll Gott höchstpersönlich als Unschuldsbeweis unzählige weiße Blüten über dem Strauch ausgeschüttet haben.

Obwohl Schlehdorn den großen Ärzte der griechischen und römischen Antike bekannt war, ist er eher eine Pflanze für die Volks- und Erfahrungsheilkunde geblieben. Dort hieß es früher: „Drei Blütenstengel vom Schlehdorn, je dreimal hintereinander gegessen, schützen das ganze Jahr vor Fieber und Gicht.“ (mehr …)

Heilrezept: Schlüsselblumen-Tinktur

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In der nordischen Mythologie spielte die Schlüsselblume eine große Rolle, denn sie galt als eine der Lieblingsblumen von Nixen, Elfen, Undinen und Najaden. Als Heilpflanze wurde die Pflanze vor allem gegen Husten eingesetzt, denn sie enthält Saponin. Diese bilden mit Wasser sie eine schaumige, seifige Lösung (lat. sapo=Seife) und setzten die Oberflächenspannung von Wasser herab. In den Bronchien/ Lungen können Saponine festsitzenden Schleim lösen und so gegen hartnäckigen Husten helfen. (mehr …)

Heilrezept: Birkenknospen-Öl

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Knospen zu Heilzwecken einzusetzen ist eine uralte Form der Phytotherapie. Auch die jungen Knospen der Birke werden seit langer Zeit zu Heilzwecken eingesetzt. Da Birken nach der Eiszeit in Europa zu den ersten Bäumen zählten, sind die hiesigen Kulturen sehr engt mit diesem Baum verbunden. Die Birke steht fast überall für das Frühjahr, den Neubeginn und das Weibliche. Ein aus Ölauszug aus den Knospen kann sehr gut gegen Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken eingesetzt werden: (mehr …)

Heilrezept: Bärlauch-Tinktur

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Florasole
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Jetzt ist genau die richtige Zeit, um aus Bärlauch eine heilkräftige Tinktur zu zaubern.

Das diese Pflanze namentlich dem Bären geweiht war zeigt, dass sie als besonders kräftigend und heilwirksam und mit dem ewigen Leben verbunden war. Denn: Sie verschwindet, genau wie der Bär (Winterschlaf), unter der Erde, um im Frühjahr „neu geboren“ zu werden. Man findet Reste dieses Glaubens auch heute noch in unserer Sprache wieder, z.B. im Wort „Gebären“.
Um nach der kargen Winterzeit wieder zu Kräften zu kommen und den Körper zu reinigen, bietet Bärlauch beste Voraussetzungen. Er enthält entgiftende Schwefelverbindungen und Vitamin C, wirkt nachweislich cholesterinsenkend, herzschützend, blutverdünnend und antioxidativ. Auch zur Ausleitung von Schwermetallen wird er in der Naturheilkunde gern genutzt. Daneben ist Bärlauch wegen seines hohen Cysteinsulfoxid-Gehaltes eines der besten Naturantibiotika! (mehr …)